Labordiamanten

eine Alternative, und was sie wirklich leistet.

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Labordiamanten sind chemisch und physikalisch dasselbe wie geförderte Diamanten. Sie entstehen im Labor statt unter der Erde. Unternehmen wie Nevermined aus Deutschland haben sich darauf spezialisiert. Hier ist, was für sie spricht, und wo man genauer hinsehen muss.

Herkunft

Ein geförderter Diamant kommt aus der Erde, ein Labordiamant aus einer Maschine. Bei Nevermined weiß ich, wo diese Maschine steht: in Essen. Der Stein kommt mit IGI-Zertifikat. Herkunft ist bei mir der Maßstab, bei Steinen wie beim Gold, und ein Labordiamant aus Deutschland ist das leicht zu beantworten.

Umwelt, ehrlich betrachtet

Ein Labordiamant kommt ohne Mine aus, das spart den Eingriff in die Landschaft. Aber er ist kein Nullsummenspiel: Das Züchten braucht viel Energie. Ob ein Laborstein ökologisch besser abschneidet als ein geförderter, entscheidet sich am Strom, mit dem er gewachsen ist, nicht daran, dass „Labor" draufsteht.

Nevermined züchtet mit Strom aus erneuerbaren Energien. Genau deshalb führe ich diese Steine und nicht irgendwelche. Bei vielen anderen Anbietern lässt sich diese Frage nicht beantworten.

Preis

Labordiamanten sind meist günstiger als geförderte. Das macht einen größeren oder feineren Stein möglich, ohne dass das Budget entscheidet.

Aussehen

Mit bloßem Auge sieht niemand einen Unterschied zu einem geförderten Diamanten, in Funkeln, Farbe und Härte sind sie gleich. Im Labor sind sie eindeutig als Laborstein erkennbar, und jeder kommt mit Zertifikat. Man weiß also immer, was man trägt.

Und geförderte Diamanten?

Labor ist nicht automatisch die bessere Wahl, geförderter Stein nicht automatisch die schlechtere. Deshalb führe ich beides: Labordiamanten von Nevermined und geförderte Diamanten mit belegter Herkunft, etwa von Canadamark oder Botswanamark. Der Unterschied, auf den es mir ankommt, ist nicht Labor gegen Mine. Es ist, ob sich sagen lässt, woher der Stein kommt.

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